skopa · sicherheit · schweiz
Sicherheit ist eine Bauweise, kein Zusatz.
Sicherheit lässt sich nicht an ein fertiges System schrauben. Sie entsteht beim Entwurf der Architektur — in der Wahl des Standorts, der Rechte, der Schlüssel und der Stellen, an denen ein Mensch entscheidet. Genau dort setzen wir an.
- Menschliche Freigabean jedem heiklen Schritt — Human-in-the-Loop
- Lückenloses Audit-Logjede Aktion nachvollziehbar protokolliert
- Daten in der Schweizgespeichert und betrieben in europe-west6 (Zürich)
- Abgesicherter ZugangMFA · App Check · least-privilege
die haltung
Der beste Schutz ist der, den man nachträglich nicht mehr einbauen muss.
Viele Sicherheitskonzepte sind eine Liste von Massnahmen, die nach der Entwicklung dazukommen. Das funktioniert selten: Was nicht von Anfang an so gebaut ist, bleibt eine Schwachstelle, die man verwaltet, statt sie zu vermeiden.
Wir gehen den umgekehrten Weg. Standort, Identität, Schlüssel, Protokollierung und die Kontrolle über KI sind Entwurfsentscheidungen — getroffen, bevor die erste Zeile Produktionscode läuft. Die folgenden fünf Prinzipien sind kein Wunschzettel, sondern die Architektur, auf der unsere Plattform und die Systeme unserer Kunden laufen.
Datenhoheit
Ihre Daten bleiben in der Schweiz.
Anwendungs- und Kundendaten werden in Google Cloud, Region europe-west6 (Zürich), bearbeitet und gespeichert. Der Betrieb folgt dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) — nicht als Etikett, sondern als Randbedingung, an der die Architektur gebaut ist.
- region
- europe-west6 · Zürich
- recht
- revDSG
- transit
- verschlüsselt (TLS)
- at rest
- verschlüsselt gespeichert
Zugriff & Identität
Jeder Zugriff hat einen Namen — und die kleinste nötige Berechtigung.
Zugänge sind mit Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA/TOTP) geschützt. Rechte folgen dem Least-Privilege-Prinzip: Jede Rolle und jeder Dienst erhält genau so viel Zugriff, wie die Aufgabe verlangt — nicht mehr. So bleibt die Angriffsfläche klein und jede Handlung einer Identität zuordenbar.
- login
- MFA / TOTP
- rechte
- least privilege
- default
- Zugriff verweigert
Plattform-Härtung
Die Plattform wehrt sich, bevor ein Mensch eingreifen muss.
App Check (reCAPTCHA Enterprise) schirmt Anfragen gegen Missbrauch und automatisierte Angriffe ab. Neue Versionen liefert schlüsselloses CI/CD mit Workload Identity Federation aus — es existieren keine langlebigen Schlüssel, die gestohlen werden könnten.
- missbrauch
- App Check · reCAPTCHA Enterprise
- ci/cd
- Workload Identity Federation
- schlüssel
- keine langlebigen Keys
Nachvollziehbarkeit
Was passiert ist, lässt sich lückenlos zeigen.
Jeder relevante Vorgang landet in einem lückenlosen Audit-Log: welcher Prozess, wann, mit welchem Ergebnis, wer freigegeben hat. Nachvollziehbarkeit sucht man nicht auf Anfrage zusammen — sie fällt im Betrieb ohnehin an und ist jederzeit einsehbar.
- log
- lückenlos
- inhalt
- wer · wann · was · ergebnis
- prüfung
- jederzeit einsehbar
Kontrolle über KI
KI nimmt Ihnen Arbeit ab — nicht die Kontrolle.
An jedem heiklen Schritt sitzt ein Human-in-the-Loop-Gate: Bevor eine Automatisierung etwas Folgenreiches tut — verbuchen, versenden, freigeben — braucht es eine menschliche Freigabe. Das System schlägt vor, der Mensch entscheidet. Jede Freigabe steht im Audit-Log.
- gate
- Human-in-the-Loop
- heikel
- Freigabe erforderlich
- spur
- Freigabe im Audit-Log
die kehrseite
Sicherheit heisst auch, Dinge bewusst nicht zu tun.
Keine langlebigen Schlüssel
Wo kein dauerhafter Schlüssel existiert, kann keiner gestohlen werden. Die Auslieferung authentifiziert sich kurzlebig über Workload Identity Federation.
Keine unbeaufsichtigten Folgeschritte
Kein automatischer Vorgang trifft eine folgenreiche Entscheidung ohne menschliches Gate. Im Zweifel hält das System an und fragt.
Keine stille Verarbeitung im Ausland
Kundendaten bleiben in der Schweiz (europe-west6). Keine bequemen Umwege an der Datenhoheit vorbei.
Keine Aktion ohne Spur
Was das System tut, steht im Audit-Log. Keinen zweiten, undokumentierten Weg an der Protokollierung vorbei.
erstgespräch
Fragen zur Architektur? Reden wir konkret.
Im Erstgespräch gehen wir durch, wie diese Prinzipien auf Ihren Fall wirken — welche Daten wo liegen, wer worauf Zugriff hat und an welchen Stellen ein Mensch entscheidet.